Notre amour
"Ungewöhnlich war diese Zusammenstellung, beeindruckend die Bandbreite und bezaubernd der Abend. 'Notre amour', das war ein Liederabend einer ganz besonderen Art. Kraftvoll, mit konzentriertem Schwung startete Annette Pfeifer, eben mit 'Notre amour'. Mühelos und dynamisch im Ausdruck konnte sie die Klangbilder zeichnen (....) - wunderbar anzuhören in beispiellosem Vortrag. Ungeheuer die Dynamik und das Einfühlungsvermögen der Interpretin, herrlich ergänzt und begleitet am Flügel, feinsinnig in Betonung und Formgebung mit dem Tasteninstrument. (....) Diese Mischung französisch-spanischer Komponisten, von kabarettistisch anmutenden Melodien, aber auch ausdrucksstarken Charakteren, war abwechslungsreich und gekonnt auf hohem Niveau." (Rhein-Neckar Zeitung, 08.10.2009)
"Leidenschaft und Verve hat die Opernsängerin in den Liederabend rund um die Liebe gepackt. Unterstützt von Johannes Merkle am Klavier, präsentierte Annette Pfeifer selten gehörte Liedkompositionen. Ihr Mezzosopran ist auch in hohen Lagen angenehm und meisterte selbst die vertracktesten Koloraturen. Die höchsten Glücksgefühle und den tiefsten Schmerz fasste Annette Pfeifer in Töne, und die Zuhörer wurden in den musikalischen Taumel der Leidenschaft hineingezogen. Der erste Teil des Konzerts baute sich von der getragenen Schwermut der Lieder von Gabriel Fauré bis zu den teilweise fast dahinstürmenden Tonfolgen der 'Tarantelle' von Georges Bizet auf. Nach der Pause konzertierte das Duo mit spanischen Weisen zum Thema Liebe aus drei Jahrhunderten. Den finalen Höhepunkt setzten Eigenkompositionen von Johannes Merkle nach Texten des chilenischen Dichters Pablo Neruda, bei denen Annette Pfeifers große Stimme glänzte." (Fellbacher Zeitung, 20.04.2010)
Die Liebe ist ein wilder Vogel ...
"Was für eine Stimme! Beim Streifzug durch Oper, Operette und Musical begeistert die Mezzosopranistin Annette Pfeifer das Publikum durch ihre Präsenz. Egal, ob sie auf der Bühne als temperamentvolle Liebhaberin oder als schüchternes Mädchen agiert. Die Rolle, in die sie schlüpft, gibt das jeweilige Stück vor. Sei es Carmen, die freiheitsliebende Zigeunerin oder Rusalka, die Meerjungfrau, die dem Mond ihr Liebesleid klagt. Auch die Arie der Lauretta aus Puccinis "Gianni Schicchi" geht unter die Haut. Im ersten Programmteil setzte Annette Pfeifer mit der Arie der Rosina aus Rossinis "Barbier von Sevilla" den letzten musikalischen Akzent. Zuvor sah man sie noch ebenso spielerisch wie aufgeregt mit den Fingern trommeln. Ging es doch darum, die Arie der Concepción aus "L'heure espagnole" von Maurice Ravel authentisch rüberzubringen und dem Motto des Konzertabends "Die Liebe ist ein wilder Vogel...." gerecht zu werden. (....) Annette Pfeifer hat viel schauspielerisches Talent und mimt trefflich die "Soldatenbraut" beziehungsweise die in jede Uniform verliebte Großherzogin von Gerolstein. Die "schöne Witwe aus Polen", steht ihr genauso gut. (....) Der Konzertabend in der vollbesetzten Alten Synagoge in Sandhausen war die Premiere für das neue Programm von Annette Pfeifer und Johannes Merkle." (Rhein-Neckar-Zeitung, 18.05.2010)
"Um nicht weniger als um das ganz große Gefühl von Liebe, ihren Irrungen und Wirrungen, ihren Glücksmomenten und Enttäuschungen drehte sich das Programm der Mezzosopranistin Annette Pfeifer. Sie beleuchtete, begleitet von Johannes Merkle am Flügel, das Thema, das die Welt seit jeher in Atem hält, ganz aus der Sicht des Musiktheaters. (....) Schnell wurde klar, daß Annette Pfeifer mit allen Wassern gewaschen war. Präzise in der Textdeklamation, authentisch in der Darstellung und vielseitig im Ausdruck bot sie den Zuhörern eine unterhaltsame Reise durch die Melodien des Musiktheaters. (....) Die gleichsam stärker auf die Gesangsbegleitung ausgerichtete Form der musikalischen Arbeit interpretierte der Pianist (Johannes Merkle) stimmig und ausgewogen. Im zweiten Teil, der neben gefälligen Operettenmelodien von Robert Stolz auch Musik von Kurt Weill und George Gershwin bereithielt, spielte die Sängerin dann auch ihre Stärken in der Interpretation schlichter gehaltener Titel aus." (Fellbacher Zeitung, 26.10.2010)